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Haemo-Laser/Flächenlaser – Innovative Lasertherapie beim Hausarzt in München
Chronische Schmerzen, schlecht heilende Wunden, Durchblutungsstörungen oder anhaltende Entzündungen – viele Menschen suchen nach wirksamen Behandlungsmethoden, die über klassische Ansätze hinausgehen. Die Praxis Dr. Dorigoni bietet mit dem Haemo-Laser® und der Flächenlasertherapie (HILARIS® FL) zwei moderne Verfahren an, die gezielt auf solche Beschwerden eingehen. Als erfahrener Hausarzt in München setzt das Team auf evidenzbasierte Methoden, die gut verträglich sind und Patientinnen und Patienten spürbare Erleichterung bringen.

Lasertherapie in der Hausarztpraxis: Was steckt dahinter?
Licht als Heilmittel ist kein neues Konzept – aber die medizinische Lasertherapie hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Heute stehen präzise Geräte zur Verfügung, die Laserlicht gezielt einsetzen, um biologische Prozesse im Körper zu unterstützen. In der Praxis Dr. Dorigoni werden zwei dieser modernen Verfahren angeboten: die intravenöse Haemo-Laser®-Therapie und die lokale Flächenlasertherapie mit dem HILARIS® FL.
Beide Methoden basieren auf dem Prinzip der Low-Level-Lasertherapie (LLLT), bei der niederenergetisches Laserlicht Zellen und Gewebe stimuliert, ohne dabei Wärme oder Schäden zu erzeugen. Für viele Patientinnen und Patienten stellen sie eine willkommene Ergänzung dar, wenn konventionelle Therapien allein nicht die gewünschten Ergebnisse bringen.
Was ist Laserlicht?
Laserlicht ist ein Licht mit besonderen Eigenschaften. Dieses Licht, welches aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften sehr energiereich ist, kann sichtbar als auch nicht sichtbar sein. Durch den hohen Energiegehalt und die besonderen Eigenschaften erreicht man bei bestimmten Erkrankungen sehr gute therapeutische Wirkungen.
Wie wirkt die LLLT (Low-Level-Lasertherapie)?
Die Low-Level-Lasertherapie ist eine Regulationstherapie. Durch die Bestrahlung wird elektromagnetische Energie and den Ort der Bestrahlung gebracht und dort in biochemische Energie umgewandelt. Damit wird eine Beeinflussung des Zellstoffwechsels von gestörten oder geschädigten Zellen erreicht. In den Zellen werden verschiedene biochemische Vorgänge aktiviert, wobei die Mitochondrien bei der Beschreibung der zellulären Wirkmechanismen der Lasertherapie eine zentrale Stellung einnehmen. Dies dient der verbesserten Abwehr der Erkrankung und infolge der rascheren Abheilung.
Klinische Effekte:
- Schmerzlinderung
- Durchblutungsförderung
- Verminderung von Entzündungen
- Beschleunigung der Wundheilung
- Verminderung des Infektionsrisikos
- Verminderung von Schwellungen
Was ist der Haemo-Laser®?
Der Haemo-Laser® ist ein innovatives Verfahren zur intravenösen Laserblutbestrahlung, das in den vergangenen Jahren zunehmend Einzug in die hausärztliche Praxis gehalten hat. Im Unterschied zu anderen Lasertherapien wirkt er nicht von außen auf die Haut, sondern direkt im Blutkreislauf – und entfaltet dort seine Wirkung auf zellulärer Ebene. Das macht ihn besonders interessant für Beschwerden, die mit einer eingeschränkten Durchblutung oder chronischen Entzündungsprozessen zusammenhängen.
Wie funktioniert die Behandlung?
Das Laserlicht wird über einen sterilen Einmal-Lichtleiter direkt in eine Vene (z.B. Unterarmvene) geleitet und wirkt so unmittelbar auf die einzelnen Bestandteile des Blutes. Die Behandlung erfolgt entspannt im Liegen und ist für die Patientinnen und Patienten in der Regel sehr angenehm. Auf zellulärer Ebene verbessert sich die Verformbarkeit der roten Blutkörperchen, die Neigung von Erythrozyten und Thrombozyten zur Verklumpung nimmt ab, und die Blutviskosität sinkt. Das Ergebnis ist eine verbesserte Durchblutung und eine gesteigerte Sauerstoffversorgung des Gewebes – Effekte, die sich anhand von Laborwerten klar nachvollziehen lassen. Nur bei dieser Form der Blutbestrahlung ist eine exakte und sichere Dosierung möglich. Die Leistung des Lasergerätes ist dabei so optimiert, dass keine Wärmeeinwirkung im Blutgefäß auftritt.
Wann wird der Haemo-Laser® eingesetzt?
Der Haemo-Laser® kommt bei einer Reihe von Indikationen zum Einsatz:
- Durchblutungsstörungen, zum Beispiel bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK)
- Chronische und therapieresistente Wunden
- Chronisch-entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose und Polyarthritis
- Chronische Atemwegserkrankungen (COPD)
- Chronisch aktive Hepatitiden (Virustyp B und C) sowie Leberzirrhosen
- Reduktion von Cholesterin, Triglyceride und Blutzucker
- Antibakterielle Wirkung, dadurch entzündungshemmende Wirkung
- Anstieg der immunologischen Aktivität
Die Anzahl der Behandlungen und das optimale Intervall werden individuell durch die behandelnden Ärzte festgelegt – je nach Beschwerdebild und Therapieziel.
Was leistet die Flächenlasertherapie mit dem HILARIS® FL?
Der HILARIS® FL ergänzt die Haemo-Laser®-Therapie ideal um eine lokale Komponente. Während der Haemo-Laser® systemisch im Blut wirkt, setzt die Flächenlasertherapie gezielt dort an, wo Beschwerden spürbar sind – direkt an Haut, Gewebe oder Gelenk. Das macht beide Verfahren gemeinsam zu einem besonders vielseitigen Werkzeug in der modernen Praxis.
Rotes und blaues Laserlicht: zwei Wellenlängen, gezielte Wirkung
Je nach Wellenlänge – rotes Licht bei 660 nm oder blaues Licht bei rund 405 nm – entfaltet der HILARIS® FL unterschiedliche biologische Wirkungen. Rotes Laserlicht steigert die ATP-Synthese in den Mitochondrien der Zellen, beschleunigt die Teilungsrate von Fibroblasten und Epithelzellen und fördert die Aktivität der Makrophagen. Das führt zu rascherer Wundheilung, einer analgetischen Wirkung durch schmerzhemmende Botenstoffe sowie einer entzündungshemmenden und abschwellenden Wirkung auf das Gewebe. Blaues Laserlicht wirkt zusätzlich antibakteriell und entzündungshemmend.
Einsatzbereiche der Flächenlasertherapie
Die Anwendungsmöglichkeiten des HILARIS® FL sind breit gefächert:
- Wundbehandlung: Ulcus cruris, Dekubitus, postoperative Wunden, chronische und bakteriell infizierte Wunden und Wundumgebungen, Keloide
- Orthopädie: Arthrosen, Entzündungen des Stütz- und Bewegungsapparates
- Sportmedizin: Hämatome, Zerrungen, Muskel- und Sehnenprobleme, Tennis- und Golfellbogen
- Dermatologie: Psoriasis, atopische Ekzeme, Akne, infizierte Wunden
- Neurologie: Chronische Schmerzzustände, Neuralgien, Phantomschmerzen
- Gynäkologie und Urologie: Wundheilungsstörungen, Schleimhautentzündungen
- Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde: Reduktion pathogener Keime


Kombination beider Verfahren: Synergie für bessere Ergebnisse
Ein besonderer Vorteil in der Praxis Dr. Dorigoni ist die Möglichkeit, beide Lasermethoden gezielt zu kombinieren. Gerade bei chronischen Wunden hat sich die gleichzeitige Anwendung von Haemo-Laser® und Flächenlasertherapie als besonders wirksam erwiesen. In einer klinischen Studie mit 74 Patienten mit therapieresistenten diabetischen Wunden konnte durch diese Kombination in über 62 Prozent der Fälle eine vollständige Abheilung erreicht werden. Diese Möglichkeit, verschiedene Therapieansätze sinnvoll miteinander zu verbinden, ist ein Merkmal moderner hausärztlicher Versorgung, wie sie ein engagierter Allgemeinarzt in München bieten sollte – und wie sie in der Praxis Dr. Dorigoni täglich gelebt wird.
Lasertherapie als Teil einer ganzheitlichen Behandlung
Sowohl der Haemo-Laser® als auch der HILARIS® FL ergänzen bestehende Therapiepläne sinnvoll und werden von Patientinnen und Patienten gut vertragen – ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Als Hausarzt in München mit einem breiten Leistungsspektrum setzt die Praxis Dr. Dorigoni auf Methoden, die einen echten Mehrwert bedeuten: individuell angepasst, schonend und auf aktuellem medizinischen Stand. Wer mehr über die Einsatzmöglichkeiten erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, direkt einen Termin zu vereinbaren.



