6 Gewohnheiten, die Ihren Augen im Alltag schaden – und was Ihr Augenarzt und Hausarzt in München empfiehlt

Unsere Augen leisten jeden Tag Schwerstarbeit – und oft sind es ganz alltägliche Gewohnheiten, die sie unnötig belasten. Vieles davon geschieht unbewusst und ließe sich mit kleinen Anpassungen leicht vermeiden. Die gute Nachricht: Wer die häufigsten Fehler kennt, kann gezielt gegensteuern und seine Sehkraft langfristig schützen. Die Praxis Dr. Dorigoni im Zentrum Münchens, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof, verbindet allgemeinmedizinische Erfahrung mit privatärztlicher Augenheilkunde und ist eine erfahrene Anlaufstelle für alle, die ihren Augen etwas Gutes tun möchten.

Warum sind es oft die kleinen Gewohnheiten, die den Augen schaden?

Es sind vor allem die kleinen, täglich wiederholten Gewohnheiten, die den Augen schaden, weil sich ihre Wirkung über Monate und Jahre summiert. Ein einzelner langer Bildschirmtag oder ein vergessener Sonnenschutz richten selten bleibenden Schaden an. Problematisch wird es, wenn sich solche Belastungen ständig wiederholen und mehrere ungünstige Gewohnheiten zusammenkommen. Genau dann geraten Tränenfilm, Hornhaut und Netzhaut unter Dauerstress.

Das Gute daran: Weil es sich um Gewohnheiten handelt, lassen sie sich auch verändern. Schon wenige bewusste Anpassungen entlasten die Augen spürbar. Die folgenden sechs Punkte zeigen, worauf es im Alltag ankommt – und was ein erfahrener Augenarzt in München konkret empfiehlt.

1. Stundenlange Bildschirmarbeit ohne Pausen

Wer ohne Unterbrechung auf Monitor oder Smartphone blickt, blinzelt deutlich seltener – statt der üblichen 15 bis 20 Lidschläge pro Minute oft nur noch fünf bis sieben. Der Tränenfilm verteilt sich schlechter und verdunstet schneller, was zu Trockenheit, Brennen und verschwommenem Sehen führt. Fachleute sprechen vom Office-Eye-Syndrom.

Der einfachste Gegenzug ist die 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden bewusst in etwa sechs Meter Entfernung schauen. Das entspannt die Augenmuskulatur und fördert das Blinzeln. Ein Bildschirmabstand von 50 bis 70 Zentimetern und regelmäßiges Lüften unterstützen zusätzlich.

2. Fehlender UV-Schutz bei Sonnenlicht

Viele denken bei Sonnenschutz an die Haut, vergessen aber die Augen. Dabei kann intensive UV-Strahlung die Augenoberfläche und langfristig auch die Linse belasten. Eine hochwertige Sonnenbrille mit ausgewiesenem UV-Schutz ist deshalb kein modisches Accessoire, sondern echte Vorsorge – im Sommer wie im Winter, etwa bei hellem Schnee. Worauf es bei der Auswahl ankommt, zeigt unser Beitrag über die beste Sonnenbrille mit UV-Schutz für Ihre Augen.

Achten Sie beim Kauf auf einen zertifizierten UV-400-Schutz, der das gesamte relevante Spektrum abdeckt. Große Gläser oder ein seitlicher Schutz halten zusätzliches Streulicht ab.

3. Ständiges Reiben der Augen

Das Reiben juckender oder müder Augen ist ein tief verwurzelter Reflex – und dennoch keine gute Idee. Durch den Druck können feine Reizungen entstehen, und über die Hände gelangen leicht Keime an die empfindliche Augenoberfläche. Gerade bei bereits trockenen oder gereizten Augen verstärkt Reiben die Beschwerden oft noch.

Besser ist es, die Augen mit sauberen, befeuchtenden Augentropfen zu beruhigen oder sie kurz zu schließen und bewusst zu blinzeln. Hält der Juckreiz an, lohnt sich ein Blick auf die Ursache – etwa eine Allergie oder trockene Augen.

Was tun, wenn die Augen ständig jucken?

Wenn die Augen ständig jucken, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen, statt das Symptom immer wieder wegzureiben. Häufige Auslöser sind:

  • Trockene Augen durch Bildschirmarbeit, Klimaanlagen oder Heizungsluft
  • Allergien, etwa auf Pollen, Staub oder Tierhaare
  • Gereizte Augen durch Rauch, Zugluft oder ungeeignete Kosmetik

Lässt sich der Auslöser nicht klar zuordnen oder bleiben die Beschwerden bestehen, verschafft eine augenärztliche Untersuchung Klarheit.

4. Rauchen und Passivrauchen

Rauchen zählt zu den unterschätztesten Belastungen für die Augen. Der Rauch greift den schützenden Tränenfilm an und begünstigt trockene, gereizte Augen – Raucher sind davon deutlich häufiger betroffen als Nichtraucher. Auch Passivrauchen reizt die Augen spürbar, und der Dampf von E-Zigaretten wirkt hier ähnlich ungünstig.

Der Verzicht auf Zigaretten kommt damit nicht nur der allgemeinen Gesundheit zugute, sondern ganz direkt den Augen. Wer mit dem Rauchen aufhört, entlastet seine Augenoberfläche und tut zugleich seinem gesamten Körper einen großen Gefallen.

Bessern sich die Augen nach einem Rauchstopp?

Ja, ein Rauchstopp zahlt sich für die Augen aus. Wer auf Zigaretten verzichtet, gibt seiner Augenoberfläche die Möglichkeit, sich zu erholen, und entlastet den Tränenfilm nachhaltig. Auch das allgemeine Wohlbefinden verbessert sich spürbar, und der gesamte Körper profitiert von dieser Entscheidung. Es lohnt sich in jedem Alter, diesen Schritt zu gehen – für die Augen ebenso wie für Herz, Lunge und Kreislauf.

5. Nachlässige Kontaktlinsen-Hygiene

Saubere Hände halten eine Kontaktlinse, Pflegemittel im Hintergrund
Kontaktlinsen verlangen saubere Hände und konsequente Pflege – sonst drohen Reizungen und Infektionen der Augenoberfläche.

Kontaktlinsen sind eine komfortable Sehhilfe – vorausgesetzt, sie werden sauber gehandhabt. Wer Linsen länger trägt als vorgesehen, sie mit ungewaschenen Händen einsetzt oder Pflegemittel und Behälter vernachlässigt, riskiert Reizungen und Infektionen der empfindlichen Augenoberfläche.

Einige einfache Grundregeln schützen zuverlässig:

  • Linsen nie länger tragen, als der Hersteller empfiehlt, und Tageslinsen konsequent täglich wechseln
  • Vor jedem Einsetzen und Herausnehmen die Hände gründlich waschen
  • Nur empfohlene Pflegemittel verwenden und den Behälter regelmäßig austauschen

Vor dem ersten Tragen empfiehlt sich eine augenärztliche Beratung, bei der Augengesundheit und passende Linsen gemeinsam geprüft werden.

6. Trockene Luft, Zugluft und zu wenig Trinken

Klimaanlagen, Heizungsluft und Zugluft entziehen den Augen Feuchtigkeit und lassen den Tränenfilm schneller verdunsten. In Kombination mit zu geringer Flüssigkeitszufuhr geraten die Augen so leicht ins Trockene. Das macht sich als Brennen, Fremdkörpergefühl oder Rötung bemerkbar.

Hier helfen schon einfache Maßnahmen: ausreichend trinken, für angenehme Luftfeuchtigkeit sorgen, regelmäßig lüften und die Lüftung im Auto nicht direkt aufs Gesicht richten. Bewegung an der frischen Luft tut den Augen zusätzlich gut.

Wann sollten Sie mit trockenen Augen zum Arzt?

Zum Arzt sollten Sie, wenn trockene Augen trotz dieser Maßnahmen über Wochen anhalten oder Ihren Alltag beeinträchtigen. Dahinter kann eine behandelbare Ursache stecken, die sich gezielt angehen lässt. Als Hausarzt in München mit augenheilkundlicher Zusatzkompetenz kann die Praxis Dr. Dorigoni allgemeinmedizinische und augenärztliche Aspekte zusammenführen und so ein vollständiges Bild gewinnen.

Wie schützen Sie Ihre Augen am besten dauerhaft?

Am besten schützen Sie Ihre Augen, indem Sie die genannten Gewohnheiten Schritt für Schritt anpassen und die augenärztliche Vorsorge ernst nehmen. Viele Augenerkrankungen beginnen schleichend und sind früh erkannt deutlich besser zu behandeln – regelmäßige Kontrollen geben deshalb Sicherheit und lösen kleine Probleme, bevor sie groß werden. Entscheidend ist die Kombination aus einem bewussten Alltag und einem verlässlichen ärztlichen Partner an Ihrer Seite.

Als erfahrener Allgemeinarzt in München mit privatärztlicher Augenheilkunde unter einem Dach begleitet Sie die Praxis Dr. Dorigoni dabei umfassend. Die zentrale Lage in der Bayerstraße, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof, macht den Besuch besonders unkompliziert – bestens angebunden und barrierefrei zugänglich. Auch openPR berichtet über die Praxis Dr. Dorigoni und ihre Verbindung von moderner Medizin und persönlicher Betreuung. Vereinbaren Sie einfach Ihren Termin und schenken Sie Ihren Augen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.