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Emsella bei Männern
Blasenschwäche ist kein reines Frauenproblem – auch viele Männer leiden unter unwillkürlichem Urinverlust, sprechen aber aus Scham selten darüber. Dabei gibt es heute moderne und schonende Therapiemöglichkeiten, die ohne Operation oder Medikamente auskommen. Eine dieser innovativen Behandlungsmethoden ist der Emsella Stuhl, der mittlerweile auch bei männlicher Inkontinenz erfolgreich eingesetzt wird. In München und vielen anderen Städten nutzen immer mehr Praxen diese Technologie, um Betroffenen zu helfen.
Warum leiden Männer unter Inkontinenz?
Harninkontinenz bei Männern hat oft andere Ursachen als bei Frauen. Besonders häufig tritt sie nach Operationen an der Prostata auf, etwa nach einer radikalen Prostatektomie bei Prostatakrebs. Durch den Eingriff kann die Beckenbodenmuskulatur geschwächt oder der Schließmuskel der Blase beeinträchtigt werden. Viele Männer kämpfen dann mit Belastungsinkontinenz – Urin geht beim Husten, Niesen, Lachen oder bei körperlicher Anstrengung ab.
Auch eine gutartige Prostatavergrößerung kann zu Problemen führen. Die vergrößerte Prostata drückt auf die Harnröhre und beeinträchtigt die Blasenentleerung. Es entwickelt sich häufig eine Dranginkontinenz, bei der plötzlich ein starker, kaum kontrollierbarer Harndrang auftritt. Weitere Faktoren wie Übergewicht, chronischer Husten, Diabetes oder neurologische Erkrankungen können ebenfalls zur Entstehung einer Blasenschwäche beitragen.
Unterschiedliche Formen der Inkontinenz
Bei Männern unterscheidet man hauptsächlich zwischen Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz. Die Belastungsform zeigt sich durch Urinverlust bei körperlicher Aktivität, während die Drangform durch plötzlichen, unkontrollierbaren Harndrang gekennzeichnet ist. Manchmal liegt auch eine Mischform vor. Eine genaue Diagnose durch einen Facharzt ist wichtig, um die passende Therapie zu finden.
Häufige Ursachen für Inkontinenz bei Männern:
- Prostataoperationen (insbesondere radikale Prostatektomie)
- Gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie)
- Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose
- Übergewicht und chronischer Husten
- Altersbedingte Schwächung der Beckenbodenmuskulatur
Die Rolle der Beckenbodenmuskulatur
Die Beckenbodenmuskulatur spielt bei Männern eine zentrale Rolle für die Kontinenz. Sie stützt die Blase und unterstützt den Schließmuskel bei seiner Arbeit. Nach Prostata-Operationen ist dieser Muskelbereich oft geschwächt oder verletzt. Ein gezieltes Training kann helfen, die Funktion wiederherzustellen – genau hier setzt die Emsella Therapie an.
Wie funktioniert der Emsella Stuhl bei Männern?
Der Emsella Stuhl nutzt hochfrequente elektromagnetische Impulse, die tief in das Gewebe eindringen und die gesamte Beckenbodenmuskulatur stimulieren. Während einer 28-minütigen Sitzung werden etwa 11.000 supramaximale Muskelkontraktionen ausgelöst. Diese Intensität ist mit willkürlichem Training nicht zu erreichen.
Der Patient sitzt dabei vollständig bekleidet auf dem Stuhl – die Behandlung ist völlig schmerzfrei und erfordert keine Vorbereitung. Die meisten Männer beschreiben ein leichtes Kribbeln oder Vibrieren im Beckenbereich. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt, und nach der Sitzung kann man sofort wieder allen Alltagsaktivitäten nachgehen.
Behandlungsablauf und Dauer
Üblicherweise werden sechs Sitzungen innerhalb von drei Wochen empfohlen – also zweimal pro Woche. In München und anderen Städten bieten spezialisierte Praxen wie die Praxis Dr. Dorigoni diese Behandlung an. Bereits nach wenigen Sitzungen berichten viele Männer von ersten Verbesserungen. Die volle Wirkung entfaltet sich meist einige Wochen nach Abschluss der Behandlung.
Für wen ist Emsella geeignet?
Die Emsella Behandlung eignet sich besonders für Männer mit leichter bis mittelschwerer Harninkontinenz, vor allem nach Prostata-Operationen. Auch bei altersbedingter Blasenschwäche oder zur Prävention kann die Therapie sinnvoll sein. Männer mit Herzschrittmachern, Metallimplantaten im Beckenbereich oder bestimmten neurologischen Erkrankungen sollten die Behandlung nicht durchführen. Eine ärztliche Beratung klärt vorab, ob die Therapie im individuellen Fall geeignet ist.
Vorteile der Emsella Therapie gegenüber anderen Behandlungen
Der Emsella Stuhl bietet gegenüber anderen Behandlungsmethoden mehrere Vorteile. Die Therapie ist nicht-invasiv – es gibt keine Schnitte, Injektionen oder Katheter. Patienten bleiben vollständig bekleidet und müssen sich nicht entkleiden. Die Behandlung ist schmerzfrei und erfordert keine Erholungszeit. Man kann direkt danach zur Arbeit gehen oder Sport treiben.
Im Vergleich zu herkömmlichem Beckenbodentraining ist die Intensität deutlich höher. Während man bei Eigenübungen oft falsche Muskelgruppen anspannt oder die Übungen nicht konsequent durchführt, garantiert der Emsella Stuhl eine korrekte und intensive Stimulation. Auch Männer, die Schwierigkeiten haben, die Beckenbodenmuskulatur bewusst anzuspannen, profitieren von dieser automatisierten Methode.
Vorteile der Emsella Therapie auf einen Blick:
- Nicht-invasiv und schmerzfrei
- Keine Entkleidung notwendig
- Keine Ausfallzeit nach der Behandlung
- Hohe Intensität durch 11.000 Muskelkontraktionen pro Sitzung
- Geeignet auch für Männer, die den Beckenboden nicht bewusst anspannen können
Langfristige Erfolge und Nachhaltigkeit
Studien zeigen, dass viele Männer auch Monate nach der Emsella Behandlung eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome erleben. Die gestärkte Beckenbodenmuskulatur sorgt für bessere Kontrolle und weniger Urinverlust. Regelmäßige Auffrischungssitzungen können den Effekt langfristig erhalten. Parallel dazu empfehlen Ärzte oft begleitendes Beckenbodentraining und Lebensstiländerungen wie Gewichtsreduktion.
Emsella als Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts
Inkontinenz bei Männern ist ein häufiges, aber behandelbares Problem. Der Emsella Stuhl bietet eine moderne, effektive und schonende Möglichkeit, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken und die Lebensqualität deutlich zu verbessern. Besonders nach Prostata-Operationen kann diese Therapie einen wichtigen Beitrag zur Genesung leisten. Wer in München oder Umgebung unter Blasenschwäche leidet, sollte sich fachärztlich beraten lassen. Die Emsella Therapie ist eine vielversprechende Option für Männer, die ihre Kontinenz zurückgewinnen möchten – diskret, schmerzfrei und ohne Operation.



