Wir sprechen Deutsch, Englisch, Griechisch, Französisch, Italienisch, Albanisch, Serbokroatisch, Russisch und Türkisch – Vereinbaren Sie einen Termin
We speak German, English, Greek, French, Italian, Albanian, Serbo-Croation, Russian, and Turkish - Make an appointment
Emsella-Auffrischung: Wie oft?
Nach einer erfolgreichen EMSELLA®-Behandlungsserie stellt sich für viele Patientinnen und Patienten irgendwann die gleiche Frage: Wie lange hält die Wirkung eigentlich an, und wann lohnt sich eine Auffrischung? Die Antwort hängt von mehreren individuellen Faktoren ab, lässt sich aber anhand einiger klarer Anhaltspunkte gut einschätzen.
Wie lange hält die Wirkung von EMSELLA® an?
In der Regel mehrere Monate, wobei die genaue Dauer von Person zu Person unterschiedlich ausfällt. Die HIFEM-Technologie, die bei EMSELLA® zum Einsatz kommt, löst während der Behandlung tausende intensive Muskelkontraktionen im Beckenboden aus, die zu einem echten Kraftaufbau der Muskulatur führen. Wie bei jedem Muskeltraining nimmt diese aufgebaute Kraft jedoch mit der Zeit wieder ab, wenn keine weitere Stimulation erfolgt, ähnlich wie bei nachlassender Fitness nach dem Ende eines Trainingsprogramms.
Studien zur EMSELLA®-Therapie zeigen, dass die positiven Effekte bei vielen Patientinnen über sechs bis zwölf Monate nach Abschluss der ursprünglichen Behandlungsserie bestehen bleiben. Diese Zeitspanne ist jedoch nicht starr, sondern wird von mehreren individuellen Faktoren beeinflusst.
Welche Faktoren beeinflussen die Wirkdauer?
Der allgemeine Zustand der Beckenbodenmuskulatur vor der Behandlung, das Alter, hormonelle Veränderungen wie die Wechseljahre sowie die körperliche Aktivität im Alltag spielen eine wichtige Rolle dabei, wie lange die erreichten Ergebnisse anhalten. Wer zusätzlich eigenständig Beckenbodenübungen durchführt, kann die Wirkung der Behandlung oft länger aufrechterhalten, da die Muskulatur zwischen den Sitzungen weiterhin aktiv gefordert wird.
Auch die ursprüngliche Ausgangssituation ist entscheidend: Bei einer stärker ausgeprägten Beckenbodenschwäche kann die Wirkung tendenziell schneller nachlassen als bei einer nur leichten Beschwerdesymptomatik, da die grundlegende muskuläre Stabilität in diesen Fällen von Natur aus geringer ausfällt.
Anzeichen für eine sinnvolle Auffrischung
Eine allmähliche Rückkehr der ursprünglichen Beschwerden ist meist das deutlichste Signal, etwa wenn wieder häufiger ungewollter Urinverlust bei Husten, Niesen oder körperlicher Belastung auftritt. Auch ein subjektives Gefühl nachlassender Beckenbodenspannung oder eine Zunahme der Häufigkeit von Toilettengängen können darauf hinweisen, dass die Muskulatur wieder an Kraft verliert. Diese Veränderungen entwickeln sich meist schrittweise, weshalb es sich lohnt, auf die eigene Wahrnehmung zu achten, statt erst bei deutlichen Beschwerden zu reagieren.
Empfohlener Rhythmus für Auffrischungsbehandlungen
Als grobe Orientierung gilt eine Auffrischungsbehandlung etwa alle sechs bis zwölf Monate, wobei sich dieser Rhythmus im individuellen Verlauf noch anpassen kann. Manche Patientinnen benötigen aufgrund einer stabileren Grundmuskulatur seltener eine Auffrischung, während andere, insbesondere nach den Wechseljahren oder bei einer stärkeren Ausgangsbeschwerde, von kürzeren Abständen profitieren. Als Facharzt für Allgemeinmedizin in München wird der individuell passende Rhythmus meist nach der ersten Behandlungsserie gemeinsam mit der Patientin festgelegt, basierend auf dem beobachteten Verlauf und der persönlichen Rückmeldung.
Ablauf einer Auffrischungsbehandlung
Eine Auffrischung läuft in der Regel genauso unkompliziert ab wie die ursprüngliche Behandlungsserie, meist jedoch mit weniger Sitzungen. Während die erste Serie typischerweise aus sechs bis acht Terminen über drei bis vier Wochen besteht, reichen für eine Auffrischung oft schon zwei bis vier Sitzungen aus, um die Muskulatur erneut zu stärken und die ursprünglichen Ergebnisse wieder aufzufrischen. Die einzelne Sitzung dauert weiterhin etwa 28 bis 30 Minuten und wird bekleidet im Sitzen durchgeführt.
Manche Patientinnen entscheiden sich auch für eine sogenannte Erhaltungstherapie, bei der in größeren, festen Abständen einzelne Sitzungen wahrgenommen werden, statt auf das erneute Auftreten von Beschwerden zu warten. Dieser vorbeugende Ansatz kann helfen, die Beckenbodenmuskulatur dauerhaft auf einem stabilen Niveau zu halten.
Lässt sich der richtige Zeitpunkt individuell bestimmen?
Ja, am besten im Rahmen eines persönlichen Kontrolltermins einige Monate nach der ursprünglichen Behandlungsserie. Dabei wird besprochen, wie sich die Beschwerden seither entwickelt haben und ob bereits eine spürbare Verschlechterung eingetreten ist. Als Hausarzt in München wird dieser Termin häufig proaktiv angeboten, um frühzeitig einschätzen zu können, ob und wann eine Auffrischung sinnvoll erscheint, statt die Entscheidung allein von akuten Beschwerden abhängig zu machen.
Wie plant man die Auffrischung am besten?
Am sinnvollsten mit einem festen Kontrollrhythmus, der die individuelle Wirkdauer der ursprünglichen Behandlung berücksichtigt, statt den Zeitpunkt dem Zufall zu überlassen. Wer frühzeitig auf erste, noch leichte Anzeichen einer nachlassenden Beckenbodenspannung achtet, kann die Auffrischung rechtzeitig einplanen und muss nicht erst wieder mit stärkeren Beschwerden leben. Die regelmäßige Rücksprache mit der behandelnden Praxis bleibt dabei der verlässlichste Weg, um die Vorteile der EMSELLA®-Therapie langfristig zu erhalten.



